Unzufrieden im Job? 8 Tipps wie du dich davon befreist.

Gestern ging ich zu meiner Physiotherapeutin, um mich für meine Skitouren fit zu halten. Sie fragte: „Was machst Du eigentlich beruflich?“ Und ich erzählte ihr, dass ich Mitarbeiter/-innen und Führungskräfte dabei unterstütze herauszufinden, was sie brauchen, um mit Begeisterung in die Arbeit zu gehen. Darauf meinte Sie: „Da könntest du gleich vielen meiner Kunden helfen.“ Sie erzählt weiter, dass sich ihre Kunden während der Therapie laufend über ihre Arbeit beschweren und wie unzufrieden, frustriert und gestresst sie in der Arbeit seien.

Das hat mich dazu inspiriert diesen Blogartikel zu schreiben. Mit wertvollen Tipps möchte ich dir dabei helfen wieder mehr Begeisterung und Sinn in deiner Arbeit zu erleben. Außerdem findest du noch ein paar Anregungen, warum Glück und Freude bei der Arbeit für unsere Gesundheit so wichtig  sind.

1. Nimm Dein Leben selbst in die Hand und warte nicht bis Andere sich verändern.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Vieles in der Arbeitswelt bei dir einen Frust auslöst: Eine Entscheidung Deines Chefs, die Du nicht vertreten kannst, zu viele Aufgaben, die dir übertragen werden, die ständigen Kundenbeschwerden, usw. Die Liste ist unendlich lang.

Ich möchte dich etwas fragen: Kannst Du Deinen Chef, Deine Kunden oder deine Kollegen verändern? Ich glaube nicht. Und meistens tun sie das, was dich stresst oder nervt nicht mit Absicht, sondern sie versuchen nur eines: Ihre Bedürfnisse, und Aufgaben zu erledigen.

Jeder definiert die Zufriedenheit für sich selbst unterschiedlich: Du brauchst vielleicht mehr Freizeit, doch deine Kundin wünscht sich hingegen mehr privaten Austausch mit dir als Vertriebsmitarbeiterin. Und so ist das Glück und die Zufriedenheit ist für jeden individuell.

Es tut mir leid, wenn ich dich hier enttäuschen muss: Den perfekten Job gibt es nicht. Die gute Nachricht ist: Du kannst selbst etwas für dein Glück, dein Wohlbefinden und die Freude in der Arbeit tun. Warte nicht bis es andere für dich tun.

Tipp 1:  Schreibe all deine Erwartungen die du an die Arbeit, an deinen Vorgesetzten hast auf und reflektiere sie kritisch.

2. Gewinne Klarheit über dich selbst

Auf welcher Basis hast du dir deine jetzige Stelle ausgesucht? War es ein gut bezahltes Angebot? Oder das Unternehmen hat einen guten Ruf und deshalb hast du dich beworben? Hast du dich schon mal damit auseinandergesetzt, was du mit deiner einzigartigen Persönlichkeit brauchst, um glücklich im Beruf zu sein?

Je klarer du dir über deine Bedürfnisse, deine Fähigkeiten und über deine Persönlichkeit wirst, desto besser kannst du dein Leben nach deinen eigenen Vorstellungen gestalten. Um eine Veränderung herbeizuführen, benötigst du Erkenntnisse darüber, warum du in diese Situation geraten bist und was du  persönlich brauchst, um sie zu verändern.

Klarheit bedeutet hier, mich selbst, mein Umfeld und vor allem auch mein Verhalten und meine Gefühle besser zu verstehen. Klarheit hilft dir dabei den Auslöser zu finden, warum du bisher nicht deinen Weg gegangen bist.

Tipp 2: Überlege dir in welchem Arbeitsumfeld du gerne arbeiten möchtest. Mit welchen Menschen arbeitest du am liebsten zusammen?

Tipp 3: Finde dein Warum in der Arbeit. Wofür und wozu arbeitest du? Welchen Zweck willst du mit deiner Arbeit erfüllen? Was treibt dich täglich an, einen guten Job zu machen? Was motiviert dich? – Welchen Nutzen hat deine tägliche Arbeit und welchen Beitrag leistest du zum Unternehmenserfolg bei?

Tipp 4: Kenne deine Bedürfnisse und Werte. Was brauchst du außerhalb der Arbeit, dass es wirklich dir gut geht?

Das ist der Punkt  der, bei dem die meisten Menschen am schwersten tun, ihn zu identifizieren. Hier ist es hilfreich sich Unterstützung von außen zu holen. Manchmal hat man seinen Sinn nur aus den Augen verloren und gemeinsam ist es leichter den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten.

3. Entdecke Deine Stärken

Ein zentraler Schlüssel für deine Zufriedenheit ist es, deine Stärken zu verstehen. Die Tätigkeit als solche führt noch nicht dazu, dass wir sie mit Begeisterung und Freude erledigen. Warum begeistert es mich einen Workshop zu veranstalten? Warum macht es mich wahnsinnig, wenn aus unerfindlichen Gründen die Technik nicht funktioniert, während andere diese Herausforderung lieben?

Die Erklärung liegt in deiner ganz individuellen Persönlichkeit. Und darauf kannst du stolz sein. Du kennst sicher den Begriff Flow. Flow ist ein Zustand indem du deine Stärken vollkommen einbringen kannst, obwohl die Situationsanforderungen etwas höher sind. Es ist dieses tiefe Gefühl von völliger Vertiefung  in die Materie und in seiner Tätigkeit komplett aufzugehen. Danach fühlst dich stolz, erfüllt und glücklich.

Und deshalb ist es so wichtig deine Stärken zu kennen. Sie sind nicht nur deine Ressource, sondern sie stärken Dein Selbstbewusstsein, dein Vertrauen und ermöglichen es dir fokussiert dran zu bleiben.

Tipp 5: Überlege dir welche Tätigkeiten, Aufgaben du wirklich gut kannst. Richte deinen Blick in die Vergangenheit: was hast du in der Schule oder im Studium, und in deiner Freizeit besonders gut gemacht? Frage Freunde und Arbeitskollegen was du besonders gut kannst.

4. Stärke Dein Mindset

Aus der Stressforschung wissen wir, dass nicht der Auslöser selbst unser Problem ist, sondern wie wir diesen persönlich bewerten.  Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn dein Vorgesetzter dir eine zusätzliche Aufgabe überträgt und du sofort denkst: „Wie soll ich denn das noch schaffen?“ oder „Das kann ich nicht!“  oder „Seinen hohen Ansprüchen werde ich nie gerecht werden!“.

Alle Alarmglocken fahren hoch und wir fühlen uns gestresst. Es ist eine Art Bedrohung. Wenn wir nun aber denken würden: „Interessanter Auftrag, das macht mir Spaß – und ich werde über den Abgabetermin nachverhandeln.“, oder: „Ich bin Expertin in diesem Gebiet und werde mein Bestes in der möglichen Zeit geben.“

Dann übernehmen wir wieder das Steuer. Wir denken in Handlungsmöglichkeiten. Überlege dir, wie du dein Mindset stärken kannst, um besser mit Stress umzugehen.

Tipp 6: Trainiere Dich bewusst darin, Deinen Autopiloten in deinem Kopf zu unterbrechen. Beobachte bewusst deine Gedanken und Gefühle und akzeptiere sie. Konzentriere dich auf deinen Atem und nimm deinen Körper wahr. So bist du wieder im Hier und Jetzt.

Tipp 7: Schreibe Dir alle negativen Gedanken und Einstellung auf und hinterfrage sie. Ist der Gedanke wirklich wahr? Hilft er mir weiter? Was könnte ich sonst denken, um zu einer guten Lösung zu kommen?

Tipp 8: Führe ein Dankbarkeitstagebuch und reflektiere den Tag. Schreibe Dir Deine Erfolgserlebnisse des Tages und wofür Du heute Dankbar bist auf.

„Das, was jemand von sich selbst
denkt, bestimmt sein Schicksal.“
Mark Twain

Warum ist Freude und Begeisterung in der Arbeit wichtig?

Wer mit Begeisterung und Freude arbeitet, schützt sich vor Burnout und chronischen Krankheiten. Wenn du für mehr positive Erlebnisse am Tag sorgst, eine gute Beziehung zu deinen Arbeitskollegen und Kunden pflegst und deine Stärken täglich zum Einsatz kommen, dann stärkst du automatische deine mentale Gesundheit.

All das hält dich mental fit, fördert dein Selbstbewusstsein sowie deine Lebensfreude. So kannst du aktiv dazu beitragen, dass du mental gesund bleibst. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie wichtig es ist, für sich und seine eigenen Bedürfnisse einzustehen.

Folgende Faktoren tragen zu deiner mentalen Gesundheit und deinem Wohlbefinden bei:

  • Schaffe Dir bewusst Freiheitsgrade in Deiner Tätigkeit z.B. erlaube Dir Nein zu sagen.
  • Sorge dafür, dass Du in Deiner Arbeit einen Sinn erlebst. Wer das Warum kennt, kann das Wie leichter meistern.
  • Pflege Deine Beziehungen sowohl im Privaten als auch in der Arbeit. Der Austausch und gemeinsame Erlebnisse mit Anderen fördert Dein Wohlbefinden. Zudem sind gute soziale Beziehung eines unserer wichtigsten Grundbedürfnisse.
  • Lache mehrmals am Tag, auch wenn es keinen Anlass dafür gibt. Zieh einfach mal die Mundwinkel hoch und lache zu Dir selbst. Die reine Bewegung des Mundes beim Lächeln, signalisiert unserem Gehirn, dass wir glücklich sind und es schüttet eine Vielzahl von Glückshormonen aus.
  • Mache regelmäßige Pausen während Deinem Arbeitstag und eine längere Erholungszeit am Wochenende. Am Besten in der frischen Luft und mit Bewegung.
  • Reflektiere über Deine Bedürfnisse, Stärken und Werte. Stärke Dein Mindset mit positiven Gedanken, Selbstakzeptanz und Selbstwertschätzung.
  • Hole Dir Unterstützung bei einem Coach oder Therapeuten, falls Du alleine nicht mehr weiterkommst. Es lohnt sich.

Was hält Dich noch davon ab, für Deine Zufriedenheit zu sorgen?

Finde heraus, wo du ansetzten kannst, und welche ersten Schritte du gehen kannst. Fange am besten gleich damit an, denn sonst verschiebst Du es wieder und wieder. Frag Dich also: was kannst Du heute noch tun um wieder mehr Freude im Job zu erleben.

Möchtest Du mehr über dich und deine Stärken erfahren, dich besser kennenlernen und wieder mehr Freude in deiner Arbeit und in deinem Leben verspüren? Dann melde dich gleich hier unten zu meinem kostenlosen Onlinekurs an oder buche einen Termin für ein kostenloses Kennenlerngespräch.

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Nun wünsche ich Dir viel Mut und Freude beim Umsetzen der Tipps. Lass es mich sehr gerne wissen, was geklappt hat und was nicht.

Deine

Michaela Brugger

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